Extensions. Warum aus Indien?

erstellt am: 27.07.2017 | von: Martina Vetter

blog_indien

Es gibt sie in den verschiedensten Farben, Längen und Varianten: Haar Extensions. Immer mehr Frauen entdecken die schier endlosen Möglichkeiten der Haarverlängerung für sich, ob als dauerhaft eingearbeitete Bonding Strähnen oder als Clip In Extensions für den besonderen Auftritt. Haarverlängerungen sind keine Erfindung der Neuzeit, doch noch nie wurden sie so vielfältig genutzt wie heute. Doch wo kommt das viele Haar eigentlich her? Viele wissen mittlerweile wahrscheinlich, dass der überwiegende Teil der Haare, die wir als Extensions auf unseren Köpfen tragen aus Indien stammt, aber warum ist das so?

Es gibt gleich mehrere Gründe für die Auswahl von indischem Echthaar für den europäischen Markt. Europäisches Echthhaar in guter Qualität kommt sehr selten vor und ist somit extrem teuer. Die meisten Frauen in der westlichen Welt färben oder wellen ihr Haar, nutzen Glätteisen und Stylingprodukte. All das schädigt die Schuppenschicht der Haare, so dass diese Haare sich für Extensions gar nicht eignen würden. Sie würden nach kurzer Zeit verfilzen und unschön aussehen. Dazu kommt, dass kaum eine Frau, hat sie sich erst einmal mühsam eine Mähne wachsen lassen, diese freiwillig hergeben würde. Anders in Indien. Für die gläubigen Hindus ist das Haar der reinste Teil ihres Körpers, den sie regelmäßig ihren Göttern spenden, zum Beispiel als Dank nach überstandener Krankheit oder um für einen guten Ehemann zu bitten. In den großen Pilgerstätten wie Palani oder dem Tempel von Dharmasthala kömmen jährlich 40 Millionen Pilger zusammen, um ihr Haar einem ihrer Götter zu opfern. Aufgrund der großen Nachfrage ist der Kilopreis für indisches Echthaar seit den 90er Jahren von 30 Dollar auf durchschnittlich 500 Dollar gestiegen. Männerhaar ist von geringerer Qualität und wird hauptsächlich als Keratinquelle für Pflegeprodukte verwendet. Das Geld, das die Tempel durch die Haarspenden einnehmen, kommt in erster Linie den Gemeinden zugute.

Die meisten indischen Frauen verzichten völlig auf Stylingprodukte und Haarfärbemittel, wodurch ihr Haar kräftig und schön und seine Schuppenschicht intakt bleibt, ein perfekter Rohstoff für Haarverlängerungen. Indisches Haar ist dem europäischen in seiner Struktur sehr ähnlich, wogegen afrikanisches und chinesisches Haar eine völlig andere Struktur aufweist und somit nur für Trägerinnen aus der selben Ethnie geeignet ist.

Das abgeschnittene Haar wird in den Tempeln nach Struktur, Länge und Güteklasse sortiert. Da es sich bei Haaren um ein Naturprodukt handelt, wird mitunter die Hälfte des gespendeten Rohstoffs aussortiert. Nur Haare mit intakter Schuppenschicht, die gleichmäßig in Wuchsrichtung verläuft, werden für das gefragte Remy-Haar verwendet. Alles andere ist minderwertige Qualität. Bei geschädigten Haaren kann die komplette Schuppenschicht mittels eines Säurebads entfernt werden, was ebenfalls ein Verfilzen verhindert. Diese Haare dürfen jedoch nicht das Qualitätsmerkmal Remy-Haar tragen.

Die sortierten Haarballen und Strähnen werden in alle Welt transportiert und weiterverarbeitet. Für helle Haar Extensions werden in einem schonenden tagelangen Osmosebad die Pigmente aus dem Echthaar entfernt, um es später in allen erdenklichen Blond-, Rot- und Brauntönen einfärben zu können. Anschließend werden die Strähnen zu den verschiedenen Formen von Extensions verarbeitet und verhelfen seiner Trägerin im besten Fall zu einem glamourösen Auftritt.

Das qualitativ hochwertigste Echthaar stammt übrigens zur Zeit aus den ländlichen Gebieten Russlands. Da dieses Haar von Natur aus bereits blond oder hellbraun ist, kann es ohne chemische Behandlung weiterverarbeitet werden und ist somit besonders haltbar. Leider ist es auch äußerst selten und für einen Normalverdiener kaum zu bezahlen. So bleibt als beste Alternative immer noch das indische Tempelhaar.

तक के लिए विदा (Bis bald!)

Euer Media-Vital Extensions Team

 

Voll im Trend. Rockabilly.

erstellt am: 16.06.2017 | von: Martina Vetter

blog_media_juni5

Er ist sexy, frech und passt wunderbar zum Sommer: der Rockabilly Style. Weit schwingende Kleider oder Röcke, herzförmige Ausschnitte, Puffärmel, feminine Muster, hohe Taillen und Petticoats, dieser Stil verleiht jeder Frau eine besonders weibliche Note, sexy, aber immer auch elegant. Wir möchten Euch heute ein paar Tips zum perfekten Rockabilly-Outfit geben, dazu gehören natürlich auch die passenden Frisuren, und Ihr werdet sehen, sie sind gar nicht so schwierig wie es auf den ersten Blick vielleicht aussieht. Rockabilly ist eine Variante des Rock’n’Roll und hat seine Ursprünge in den 50er Jahren in den USA, dementsprechend sind Kleidung und Frisuren im Retro-Look ein Muss.

Das typische Rockabilly-Kleid ist unbedingt tailliert, weitschwingend und liegt am Oberkörper eng an. Für einen authentischen Look kombiniert ihr es mit einem schmalen Gürtel und einem Petticoat. Ursprünglich waren vor allem Karo- und Blümchenmuster beliebt, mittlerweile ist aber jedes Muster  “erlaubt”. Auch typisch für den Stil sind hoch taillierte, knielange Bleistiftröcke, die mit figurbetonten Blusen kombiniert werden. Als passendes Schuhwerk eignen sich rote oder schwarze Mary Jane Lackschuhe. Wer es ein bisschen lässiger mag, kombiniert knöchellange, schmal geschnittene Hosen mit Herrenhemden im Karomuster. Die Hemden sind dabei unbedingt vorn zu knoten und die Ärmel aufzukrempeln. Halb- oder Turnschuhe ergänzen den Look.

Aber die Kleidung allein macht noch kein richtiges Rockabilly-Mädchen aus Euch, auch die Frisur muss sitzen. Für Frisuren im Retro-Look eignen sich am besten Haare, die über die Schulterlänge hinausgehen, je länger, desto besser. Wer nicht warten will, bis sein Haar die entsprechende Länge erreicht hat, hilft einfach mit Haar Extensions nach. Wer nur hin und wieder dem Rockabilly-Look frönen möchte, für den eignen sich unsere Clip In Extensions wunderbar. Sie zaubern im Handumdrehen prächtiges Volumen, sind für Hochsteckfrisuren geeignet und lassen sich nach Belieben in Locken und Wellen legen. Am Ende des Tages sind sie auch schnell wieder entfernt. Wer seine Frisur langfristig tragen will, greift in dem Fall besser auf dauerhafte Varianten der Haarverlängerung zurück wie Tape Extensions, Rund- oder U-Bonding-Extensions.

Für eine ordentliche Rockabilly-Tolle braucht Ihr weiter nichts als einen Stielkamm, einen Lockenstab oder Glätteisen, Haarnadeln und -zugegeben- ganz viel Haarlack. Wichtig für den richtigen Style ist, dass die Haare sehr ordentlich liegen und glänzen. Ein besonderes Kennzeichen ist die sogenannte Victory Roll, die aus 1-2 Haarsträhnen geformt und oben oder seitlich am Kopf getragen wird. Dazu dreht Ihr die Haarsträhnen mit dem Lockenstab oder Glätteisen zu großen Locken, toupiert die Strähnen für mehr Halt, wickelt sie zu einer Rolle um die Finger und steckt sie mit Haarnadeln fest. Wessen Pony dafür zu kurz ist, kann ihn sich im Bettie-Page-Stil kürzen lassen und erreicht damit ebenso einen Rockabilly-Look. Den Rest Eurer Haare formt Ihr zu großen, geordneten Locken. Ihr könnt die Haare offen, hochgesteckt oder in einem sehr hoch angesetzten schwingenden Pferdeschwanz tragen. Perfekt wird die Frisur mit einer großen Blume, die ins Haar oder hinters Ohr gesteckt wird. Ganz besonders “rockabilly-like” wird es, wenn Ihr ein farbenfrohes Bandana als Kopftuch um Euer Haar bindet, dabei muss der Knoten oben oder seitlich am Kopf sitzen. Besonders eignen sich diese Art, Bandanas zu tragen, natürlich für Frauen mit Kurzhaarfrisuren.

Abschließend darf das richtige Make Up nicht fehlen. Zum Rockabilly-Girl gehören unbedingt der akkurat geschwungene Lidstrich in tiefem Schwarz und der rote Lippenstift, dabei sollte Euer Teint sehr ebenmäßig grundiert sein. Auf Rouge sollte verzichtet werden, denn das Augenmerk liegt auf Augen und Lippen. Keine Angst, wenn Euer Make Up etwas puppenhaft wirkt, das ist so gewollt und unterstreicht Euren perfekten Rockabilly-Look. Viel Spaß beim Nachmachen!

Euer Media-Vital-Extensions-Team

Das richtige Stylingprodukt

erstellt am: 18.05.2017 | von: Martina Vetter

mai

Wir alle kennen und nutzen sie und haben meist mehrere davon im Bad zu stehen: Stylingprodukte. Auch die schönste und aufwendigste Frisur fällt ohne die Hilfe von Schaumfestiger, Haargel, Haarspray und Co. leider bald in sich zusammen. Wie schön, dass es da die klebrigen kleinen Helferlein gibt. Aber welches Produkt eignet sich am besten für welches Styling und welchen Haartyp? Wie bringe ich gezielt Volumen und Halt in meine Frisur, und wie viel Styling ist gesund für mein Haar? Hier einige hilfreiche Tipps zu den gängigsten Stylingprodukten:

Schaumfestiger = unsichtbarer Halt und Volumen.

Schaumfestiger sollte bei jeder Fönfrisur zum Einsatz kommen. Er sorgt nicht nur für Volumen und Halt, sondern schützt das empfindliche Haar zugleich vor heißer Fönluft. Dazu eine etwa mandarinengroße Menge gleichmäßig im feuchten Haar verteilen oder einkämmen und anschließend in die gewünschte Form fönen. Schaumfestiger sollte besondern an den Stellen zum Einsatz kommen, an denen Volumen erwünscht ist wie zum Beispiel am Haaransatz. Es gibt viele verschiedene Sorten von Schaumfestigern, die auf die jeweiligen Bedürfnisse des Haares und seiner Trägerin abgestimmt sind. Somit eignet sich dieses Produkt für jeden Haartyp.  Besonders zu empfehlen ist Schaumfestiger für dünnes und feines Haar, da er das Haar nicht beschwert und keine schädigende Wirkung hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass Schaumfestiger nach dem Styling völlig unsichtbar ist und somit einen natürlichen voluminösen Look erzeugt.

Haargel = akzentuierter Halt

Haargel eignet sich hervorragend, um Strähnen und einzelne Partien in kurzem oder mittellangem Haar bombenfest zu akzentuieren. Da er jedoch das Haar beschwert, ist er für langes und auch feines Haar eher ungeeignet. In dem Fall sollte lieber auf Wachs, leichte Creme Gels und Styling Mousse zurückgegriffen werden. Vorteil wie auch Nachteil von diesem Produkt ist, dass es sehr schnell hart wird und sich dann nicht mehr umformen lässt. Haargel sollte zudem nur sparsam zum Einsatz kommen und vor dem Schlafengehen unbedingt ausgewaschen werden. Die übermäßige Verwendung von Gel kann dauerhaft zu Haarschäden und Austrocknung führen.

Haarwachs = flexibler Halt und definierte Konturen

Haarwachs ist in seiner Verwendung und seinen Eigenschaften dem Gel sehr ähnlich. Der Vorteil von Wachs ist, dass es nicht hart wird und die Frisur dadurch immer wieder neu geformt werden kann. Haarwachs wird zwischen den Fingern verrieben, um damit einzelne Strähnen oder Konturen zu akzentuieren. Es beschwert etwas weniger als Gel, ist aber dennoch eher für kräftiges Haar und Kurzhaarfrisuren zu empfehlen.

Haarspray = das ultimative Finish

Haarspray sollte immer erst dann zum Einsatz kommen, wenn das Styling fertig ist und keine Veränderungen mehr vorgenommen werden sollen. Es dient der Festigung der Frisur und schützt zudem vor Witterungseinflüssen und UV-Strahlung. Haarspray gibt es in vielen verschiedenen Sorten und Härtegraden, so dass es für jeden Haartyp und jede Frisur geeignet ist. Es sollte aus 30cm Abstand auf das Haar gesprüht werden. Wer wildes Volumen ausprobieren möchte, kann das Haarspray auch kopfüber anwenden.

Haarlack = bombensicherer Halt

Haarlack ist eine Steigerungsform von Haarspray, das über den Härtegrad 5 hinausgeht. Haarlack eignet sich für Frisuren, die sich nicht mehr bewegen sollen wie komplizierte Hochsteckfrisuren und kunstvolle Hochzeitsfrisuren. Zu verwenden ist es in der gleichen Weise wie Spray.

Bei Stylingprodukten gilt die Regel: weniger ist mehr! Zu viel Gel oder Spray verklebt und beschwert das Haar unnötig, was ihm ein ungesundes Aussehen verleiht. Stylingprodukte sollten immer ausgewaschen oder gründlich ausgebürstet werden, um das Haar vor Schäden und Austrocknen zu bewahren. Bei empfindlicher Kopfhaut empfehlen sich Produkte ohne Alkohol.

Also ran an die Töpfe und Tuben! Das Wetter meint es gerade gut mit uns, da darf schon mal ein cooles Styling her.

Euer Media-Vital-Extensions-Team

Welche Extensions passen zu mir?

erstellt am: 07.03.2017 | von: Martina Vetter

blog1_neu

Endlich neigt sie sich dem Ende: die Zeit der Hüte und Mützen, und es wird wieder Zeit, sich intensiver Gedanken um seine Haarpracht zu machen. Doch was tun, wenn die Haare über den Winter einfach noch nicht die gewünschte Länge erreicht haben oder einfach zu dünn für einen ansehnlichen Zopf sind? Da können wir schnell und unkompliziert helfen: mit unseren Haar Extensions. Wahrscheinlich fragen sich manche von euch, welche Haarverlängerung denn nun die geeignete für die individuellen Bedürfnisse ist. Hier wollen wir euch vor dem nächsten Kauf kurz einige Tips  zu den gängigsten Methoden der Haarverlängerung geben.

Wer sein Haar nur gern zu bestimmten Anlässen, zum Ausgehen oder am Wochenende auf der Party verschönern möchte, empfehlen sich Clip-In-Extensions. Sie eignen sich hervorragend, um schnell und einfach Volumen und Länge ins Haar zu zaubern, und sie sind dank der praktischen Clips, mit denen sie im Eigenhaar befestigt werden, auch schnell wieder vor dem Zubettgehen entfernt.

Clip-In-Extensions gibt es in vielen verschiedenen Farben, Längen und Abpackungen, egal, ob man nur sein Eigenhaar etwas verdichten will oder als großes Set für die voluminöse lange Mähne. Sie eignen sich auch wunderbar, um – gerade sehr angesagte – Flechtzöpfe zu verdichten oder zu verlängern. Die Clips werden unter dem Eigenhaar versteckt und bleiben unsichtbar.

Für eine dauerhafte Haarverlängerung eignen sich besonders gut Keratin Bonding Extensions, die mit der Wärmemethode im Haar befestigt werden. Dabei wird das Keratin Bonding am oberen Ende der Haarsträhne mit einer Wärmezange erhitzt und fest um das Eigenhaar geschmolzen (“geschweißt”). Nach dem Erkalten halten diese Verbindungen bei der richtigen Anwendung und Pflege monatelang bombenfest. Nachdem die Bondings am Haaransatz einige Zentimeter herausgewachsen sind, kann man sie entfernen und mithilfe von Ersatz Keratin wiederverwenden. Das Anbringen und Entfernen dauert natürlich länger als bei der schnellen Clip In Methode, dafür hat man für Wochen schönes dichtes, langes Haar. Für die Wärmemethode eignen sich sogenannte U-Tip-Bonding Strähnen besonders gut (U=U-Form der Keratin Bondings). Aber auch Rundbonding Strähnen oder I-Tip-Extensions lassen sich mithilfe von Shrinkies (kleinen  Schrumpfschläuchen) ins Eigenhaar schweißen. Letzteres ist besonders für feines und dünnes Haar geeignet, da die Verbindungen sehr schmal und somit fast unsichtbar sind. U-Tips und I-Tips gibt es in 0,5g oder 1g Straähnen, je nach Bedarf und Haarstruktur. Sie sind geeignet zum Verdichten der Eigenhaare sowie für eine dauerhafte komplette Haarverlängerung.

Rundbonding Strähnen oder I-Tips können auch haarschonend ohne Wärme nur mithilfe von Microringen oder Eurolocks im Haar angebracht werden. Dazu werden I-Tip-Extensions mit kleinen Silikon Microringen und einer Bonding Zange ins Haar geklemmt. Diese Methode ist dauerhaft, eignet sich aber auch sehr gut, um schnell und ohne großen Aufwand ein paar Highlights oder farbige Strähnen ins Haar zu zaubern. Die Strähnen können schnell und rückstandsfrei wieder entfernt und immer wieder verwendet werden.

Als Letztes bliebe noch die Tape On Methode zu erwähnen. Dabei werden jeweils 2 Tape On Extension Strähnen im Sandwichverfahren ins Eigenhaar geklebt, somit entsteht jeweils eine schöne, volle und haltbare Strähne. Tape On Extensions sind dank der weichen flexiblen Verbindungen kaum spürbar und fast unsichtbar und eignen sich daher besonders gut für feines Haar. Die Tape On Methode ist als dauerhafte Haarverlängerung zu empfehlen, die Strähnen können im Anschluß an die Tragedauer mithilfe von Ersatz Tapebändern wieder neu verarbeitet werden.

Also probiert es aus! Aber nicht vergessen: Alle Extensions brauchen die nötige Pflege, um lange schön auszusehen. Die Zeit solltet ihr euch auf jeden Fall nehmen. Für alle weiteren Fragen stehen wir euch gern zur Verfügung.

Euer Media-Vital-Extensions-Team

Iss dich schön!

erstellt am: 23.02.2017 | von: Martina Vetter

Nicht nur unserer Figur tut gesunde Ernährung gut, auch unsere Haare profitieren davon. Es gibt viele Vitamine und Nährstoffe, die dazu beitragen können, daß unsere Haare gesund und kräftig aussehen, oder sogar vor Haarausfall schützen. Heute wollen wir euch ein paar Tips zur Haargesundheit mit Hilfe der Ernährung geben.  Haare bestehen wie Fingernägel hauptsächlich aus Keratin, einem  Faserprotein, daß unsere Haare stabilisiert und belastbar macht. Je weniger Keratin gebildet wird, desto schlaffer und kaputter werden die Haare. Ihr könnt von außen Keratin zufügen, indem ihr auf keratinhaltige Shampoos und Kuren zurückgreift, oder ihr könnt die Keratinproduktion von innen heraus nachhaltig ankurbeln, indem ihr auf bestimmte Lebensmittel achtet.

Als Erstes wäre da natürlich das Universalvitamin C. Es sorgt dafür, daß die Haarwurzeln gut mit Sauerstoff und Eisen versorgt werden, Grundvoraussetzung für schönes Haar. Wenn es um Vitamin C geht, fallen jedem wahrscheinlich Südfrüchte wie Orange, Zitrone oder Kiwi ein, dabei enthalten einheimische Früchte wie Sanddorn, Schwarze Johannisbeeren oder Hagebutten ein Vielfaches davon. Auch Petersilie, Rosenkohl und Brokkoli sind wahre Vitamin-C-Bomben.

Ebenso wichtig für kräftiges, geschmeidiges Haar ist Vitamin A (Retinol). Dieses Vitamin wird erst aus dem Ausgangsstoff Beta-Carotin produziert und findet sich daher überwiegend in tierischen Produkten wie Leber und Eiern. Beta-Carotin dagegen gibt es in Karotten, Grünkohl, Spinat und vielen anderen Gemüsesorten.

Die Gruppe der B-Vitamine ist besonders wichtig, um brüchigem, dünnem Haar vorzubeugen und hilft sogar bei Haarausfall. B-Vitamine finden sich in Nüssen, Vollkornprodukten, Chiasamen, Fisch und Champignons.

Weitere Spurenelemente, die wichtig für eine gesunde, kräftige Haarstruktur sind, sind zum Beispiel Eisen, Kupfer, Zink und Silicium. Wer ausreichend Spinat, Trockenobst und Beerenfrüchte isst, braucht sich vor Haarausfall nicht zu fürchten, denn er nimmt genügend Eisen zu sich. In schmackhaften Garnelen, Nüssen und Eiern steckt Zink, das entzündungshemmend auf die Haarwurzeln wirkt und somit bei Kopfhautproblemen Linderung schaffen kann. Kupfer sorgt für eine Verbesserung der Haarstruktur und ist ausreichend in Vollkornprodukten und Nüssen enthalten, aber auch – und jetzt kommt das Gegenargument für alle Gesundheitsapostel – in Kakao, juchu!Silicium ist als Bausubstanz für Haare, Nägel und Bindegewebe wichtig, um Haarbruch vorzubeugen. Man findet es in Getreide, aber auch Brennesseln (als Tee oder Haarkur) oder Bambus.

Zusammenfassend kann man sagen, wer genug Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, Fisch und hin und wieder tierische Produkte ißt, dürfte sich über schönes, kräftiges Haar freuen können. Haarkiller dagegen sind einseitige Ernährungweisen aus fettigem Fast-Food und vitaminarmen Fertigprodukten. Aber Mädels: nicht die Schokolade vergessen … für den Kupfer-Boost!

Dein Media Vital Hair Extensions Team

Wer hat den Fön erfunden?

erstellt am: 13.02.2017 | von: Martina Vetter

Er ist der größte Feind unserer Haare und doch kommt kaum eine Frisur ohne ihn aus: der Fön. Aber seit wann gibt es dieses Gerät eigentlich und wer hat ihn erfunden? Da sich das Mützenwetter ja hartnäckig hält, gibt es heute einen kleinen Ausflug in die Geschichte der Frisierutensilien.
Das älteste bekannte Werkzeug zur Haarpflege ist der Kamm. Nach wie vor dient er dazu, Haare zu entwirren und von Schmutzpartikeln zu befreien. Der älteste bisher bekannte Kamm der Welt ist über 10.000 Jahre alt und wurde in einer Höhle im Westjordanland gefunden, er besteht größtenteils aus Myrtenholz. Andere antike Kämme wurden aus Elfenbein, Geweih, Knochen und den verschiedensten Hölzern angefertigt.
Ein Leben ohne regelmäßige Haarwäsche wäre für uns heute schier unvorstellbar, dabei gibt es Shampoos, wie wir sie kennen, noch gar nicht lange. Erst 1927 brachte die Firma Schwarzkopf das erste flüssige Haarwaschmittel auf den Markt. Davor verkaufte der Apotheker Hans Schwarzkopf seit 1903 in Berlin weißes Pulver in Papiertütchen als Haarwaschmittel. Erst im 19. Jahrhundert experimentierten englische Frisöre mit Seifenflocken und Kräuteressenzen, um daraus ein haar- und hautverträgliches Shampoo herzustellen. Davor waren Haarwäschen nur mit Wasser und Knochenseife möglich, die oft die Kopfhaut reizten.
Ein anderes für uns heute ganz alltägliches Gerät war noch bis in die 1960er Jahre als Exclusivartikel nur der reichen Oberklasse vorbehalten und galt als Statussymbol: der Lockenstab. Der Lockenstab, wie wir ihn heute kennen, wurde vom Pariser Frisör Marcel Grateu erfunden. Allerdings wurde der Stab damals noch im offenen Feuer erhitzt, wobei die Temperatur nicht regulierbar war und es häufiger zu Verbrennungen an Haar und Kopfhaut kam. Schon im antiken Rom gab es lange Metallstäbe, die im Ofen erhitzt wurden, um die Damen der höheren Gesellschaftsschichten mit Locken zu verschönern.
Die Perücke dagegen findet heute fast nur noch im Karneval und zu Kostümzwecken Einsatz oder zum Verdecken von krankheitsbedingtem Haarausfall. Schon im alten Ägypten wurden Perücken von Frauen und Männern getragen, in Rom bevorzugten die Frauen blonde Perücken, die sie aus den Haaren germanischer Sklavinnen herstellen ließen. Die Techniken einer effizienten Blondierung waren noch nicht bekannt und blond galt schon zur Zeit der Römisch-Germanischen Kriege als “sexy”. Danach gerieten Perücken bis zur Zeit des Barock (ab etwa 1650) aus der Mode. Wir alle kennen die pompösen und zum Teil sogar monströsen weiß gepuderten Haarkunstwerke aus jener Zeit. Der Hintergrund dieser Mode ist aber ein eher unerfreulicher: zum einen sollte durch die Haarteile krankhafter Haarausfall, der zum Beispiel eine Folge der weit verbreiteten Syphilis war, überdeckt werden, zum anderen dienten diese Kopfbedeckungen schlicht zum Wärmen in den großen, schlecht beheizten Räumen königlicher Paläste. Nach Abflauen dieser Modeerscheinung ab der Mitte des 18. Jahrhundert wurden Perücken nie wieder so aktuell.
Eine weitere heute unverzichtliche Frisierhilfe, das Haarspray, wurde erst 1955 erfunden. Voraussetzung dafür war die Erfindung der Sprühdose. Die Firmen Wellaflex und Taft sind auf dem Gebiet die Pioniere.
Und wer hat ihn denn nun erfunden, den Fön? Der Franzose Alexander Godefroy besaß als erster 1890 in seinem Pariser Frisörsalon einen Vorläufer des heutigen Föns. Ab 1900 produzierte die Firma AEG elektrische Haartrockner, der Begriff “Foen” (abgeleitet von Föhnwind) wurde erstmals 1908 von der Firma Sanitas gebraucht und später von AEG übernommen.
Wir hoffen, wir konnten euch ein paar Minuten vom trüben Winterwetter ablenken. Bis zum nächsten Mal!

Dein Media Vital Hair Extensions Team

Rund oder eckig – welche Frisur passt zu meiner Gesichtsform?

erstellt am: 19.01.2017 | von: Martina Vetter

Die ideale Gesichtsform ist oval, das zumindest empfinden die meisten Menschen als ästhetisch. Menschen, die mit dieser Gesichtsform gesegnet sind, können in der Regel alle Frisuren tragen. Aber da die Natur zum Glück kunterbunt und vielfältig ist, gibt es auch lange, breite, runde, eckige oder herzförmige Gesichter. Mit einer passenden Frisur, die der Gesichtsform optisch schmeichelt, sind alle diese Formen natürlich genauso schön. Ziel ist es, durch den Haarschnitt die Gesichtsform möglichst dem idealen Oval anzunähern.

Um festzustellen, welche Gesichtsform du hast, kämmst du alle deine Haare streng nach hinten. Die Form deines Haaransatzes begrenzt die obere Linie, zusammen mit der Formung deines Kinns und der Wangenpartie ergibt sich eine geschlossene Form, die einer geometrischen Figur ähnelt. Die Mädels mit gleichmäßig ovaler Gesichtsform können sich jetzt entspannt zurücklehnen, für die anderen hier ein paar Tips für die gängigsten vier Formen.

Rund: Um ein rundes Gesicht etwas schmaler wirken zu lassen, empfehlen sich vor allem Frisuren mit asymetrischen oder seitlichen Ponys. Sie strecken das Gesicht und lockern das Rund auf. Der Pony darf gern voll und lang oder locker fransig geschnitten sein. Als Hauptfrisur eignen sich schulterlange glatte Haare mit gestuften Seitenpartien hervorragend. Von Pixie, kinnlagem Bob, gerade geschnittenem Pony und strengen Zöpfen sollte man lieber die Finger lassen.

Eckig: Wer ein eckiges Gesicht etwas weicher erscheinen lassen möchte, sollte auf sanfte Locken, weiche Stufenschnitte und Seitenscheitel setzen. Ein gerader Stufenpony lockert die eckige Gesichtsform zusätzlich auf. Ebenso wie beim runden Gesicht eignen sich auch hier kinnlange Frisuren oder fransige Kurzhaarschnitte weniger, sie lassen das Gesicht noch kantiger wirken.

Herz: Beim herzförmigen Gesicht ist geprägt durch eine breite Stirnpartie und ein spitzes Kinn. Hier eignen sich glatte Haare mit einem schrägen und/oder ausgefransten Pony besonders gut, das Gesicht optisch dem Oval anzunähern. Der “Rachel-Cut”, der durch Jennifer Aniston in der Serie “Friends” populär wurde, ist ein gutes Beispiel dafür. Auf voluminöse Bobs und gerade kurze Ponys sollte man dagegen verzichten.

Trapez: Beim trapezförmigen Gesicht ist die Kinnpartie breiter als die Stirn. Bei dieser Gesichtsform zaubert vor allem der “Short Shag” ein ideales Oval. Die Haare sollten am Oberkopf voluminös durchgestuft oder lockig getragen werden, ein tiefer Pony, gern auch asymetrisch, lockert die strenge Gesichtsform optisch auf. Strenge Pferdeschwänze und extrem kurze Haarschnitte dagegen betonen die breite Kinnpartie unvorteilhaft.

Und jetzt alle ran an die Spiegel und testen, ob ihr einen idealen Haarschnitt für eure Gesichtsform gewählt habt, oder ob beim nächsten Frisörbesuch vielleicht die eine oder andere Veränderung von Vorteil wäre!

Dein Media Vital Hair Extensions Team

 

2017 – die neuen Trends

erstellt am: 05.01.2017 | von: Martina Vetter

Willkommen im Neuen Jahr!

Wir hoffen, Ihr seid alle gut hineingerutscht und wünschen Euch ein spannendes, erfolgreiches und kreatives 2017! Gehört Ihr zu den Menschen, die sich zum Jahreswechsel gern etwas vornehmen? Wie wäre es mit einer neuen Frisur? Ein frischer Haarschnitt oder eine modische Farbnuance können der erste Schritt zu einem positiveren Selbstempfinden sein, womit sich all die guten Vorsätze viel leichter umsetzen lassen. Aber auch allen, die einfach gern so bleiben möchten, wie sie sind, bringt eine kleine Typveränderung neuen Elan zum Start in das neue Jahr. Dazu bedarf es oft gar keiner großen “Eingriffe”, einige wenige Akzente können schon eine Veränderung herbeiführen.

Zuerst die schlechte Nachricht für Ombre-Fans: dieser Trend geht nun leider endgültig zu Ende. Wer sich dennoch nicht davon trennen möchte, sollte auf starke Kontraste mit weichen Übergängen in “Root Blurring”-Technik setzen.

Dabei wird die Farbe mit einem Pinsel aufgetragen, um die Übergänge möglichst natürlich verlaufen zu lassen. Diese Technik, die sich schon 2016 durchgesetzt hat, bleibt auch weiterhin topaktuell. Zu den neuen Trendfarben zählen natürliche Bronze-, Kupfer-, Blond- und Brauntöne, sanftes Pfirsich und dunkle Grundfarben mit hellen Strähnchen. Nach wie vor zählt Silbergrau als extravagante Alternative zu Hellblond. Keine Angst, die Farbe lässt Euch nicht älter erscheinen, verleiht Eurem Look aber eine gewisse Eleganz. Wer nicht auf sein Platin verzichten nöchte, darf es jetzt gern mit Highlights in pastelligen Flieder-, Pink- und Blautönen aufpeppen. Besonders zu markanten Kurzhaarschnitten passt der Look hervorragend. Wer sich noch unsicher ist, seine dunklen Haare aufzuhellen, kann sich jetzt mit blonden Spitzen an das Thema wagen. Es sollte jedoch auf einen natürlichen Farbverlauf in der oben beschriebenen Root Blurring-Methode geachtet werden.

Die gute Nachricht geht an alle Liebhaber roter Haare: die feuerrote Mähne ist wieder im Kommen! Mit changierenden Reflexen versehen passt die Farbe besonders gut zu hellen Teints.

Die Frisurenwelt bleibt auch 2017 feminin. Der “Romantic Look” mit langen weichen Wellen, lässigen Dutts und lockeren Flechtfrisuren aller Art ist nach wie vor im Trend, Haarschmuck wie Spangen, Blumen und Bänder sind dabei ein Muss, sie dürfen plakativ und zahlreich zum Einsatz kommen. Ihr solltet die Haare dabei nicht streng frisieren, sondern ruhig etwas unordentlich arrangieren. Die voluminöse Lockenmähne, besonders im Zusammenspiel mit Rottönen, ist wieder auf dem Vormarsch. Alles in allem solltet Ihr bei langem Haar auf natürliche Fülle setzen, die Frisurentrends sind weiblich, ungezwungen und etwas verspielt und “unfinished”.

Wer seine Haare lieber kurz trägt, kann auf puristische, klare Schnitte wie den “Pixie” setzen, auch ein klar definierter “Bob” passt zur Modewelt 2017. Bei Pony- und Scheitelstyles darf es kreativ zugehen. Klare Linien und extrem glatte Haare sind der gegensätzliche Trend zur voluminösen Langhaarfrisur.
Wir hoffen, wir konnten Euch ein paar Anregungen geben, aber ob Ihr nun Euren Typ verändern oder aufpeppen wollt oder Euch einfach so am liebsten habt, wie Ihr gerade seid, es heißt ja so schön: erlaubt ist, was gefällt! Das gilt auf alle Fälle auch 2017.

Wir wünschen Dir ein frohes neues und gesundes Jahr.

Dein Media Vital Hair Extensions Team

Feiertage und feine Haare

erstellt am: 30.12.2016 | von: mediavitalelena

Endlich sind die am meisten erwarteten Feiertage des Jahres da. Egal ob aufgrund der ruhigen Weihnachtstage im Familienkreis oder der coolen Silvester Party mit deinen Freunde, jetzt gibt es in der Tat viele Gründe um sich etwas Zeit zu gönnen für schöne Rückblick auf 2016. Natürlich bleibt hier auch genügend Zeit den Träumen für das kommende Jahr 2017 freien Lauf zu lassen. Was erwartest Du dir von 2017?

Wir wünschen dir, dass deine Haare und deine Frisur noch schöner werden, dass Du neues ausprobierst, denn eine positive Erscheinungsveränderung macht jede Frau glücklicher. Aber wie kommst Du jetzt mit Bravur durch die stressigen Feiertage durch? Wenn Du von Natur aus bereits dicke füllige Haare hast ist dies bei jeder Frisur kein Thema mehr. Dünne, volumenlose und feine Haare sind im Gegenteil immer ein Problem, sobald man sich eine schicke Abendfrisur gönnen möchte. Dank Clip in oder Tape Extensions kannst Du dich blitzschnell in die Königin des Abends verwandeln. Beim Styling ist es wichtig die bekannten, bestimmten Regeln zu beachten, damit feine Haare über maximale Zeit das aufwendig kreierte Volumen und die Dichte behalten.

Styling Mittel sollten unbedingt für diesen Haartyp gewählt werden, die leichtere Textur schönt die feine Haarstruktur und beschwert diese nicht. Die größte Herausforderung für platte, feine Haare ist das Oberkopf Volumen. Die Verwendung großer Klettlockenwickler mit Styling Mousse ist die beste Weg zu mehr Haaransatz Volumen.

Eine Rundbürste und spezieller Styling Spray für Volumen werden dir auch helfen in den letzten Minuten lang anhaltende Fülle zu kreieren. Erstens, trockne deine Haare (Hitzeschutzspray nicht vergessen!) und sprühe Strähne für Strähne mit einem Styling Spray ein. Dreh die Rundbürste beim Styling, je nach gewünschtem Ergebnis abwechselnd nach innen oder nach außen, ohne starkes Ziehen und föhne diese vorsichtig. Die Temperatur sollte bei feinem Haaren immer auf Minimum gestellt werden. Lass die Haare ausreichend abkühlen.

Frisuren für dünne Haare
An ersten Stellen stehen natürlich Locken und Wellen. Wenn Du aber von Natur aus glatte Haare hast und kaum Zeit hast sich diese jeden Tag zu wellen, dann sollte ein ultramodischer Long Bob mit Stufenschnitt und seitlichen Scheitel deine Wahl sein. Eine zusätzliche Haar Textur lässt die Frisur leichter wirken. Kombiniert mit richtiger Coloration, mit Highlights/Schatten Spiel, kannst Du echt verblüffende 3D-Effekte erschaffen. Ein guter Friseurmeister wird dir helfen eine auf dich abgestimmte Färbung zu wählen und kann dich über die neuesten Haarfarben Trends beraten.

Jeder Dünnhaar Frisur kann auch vom langen seitlichem Pony profitieren. Die optische Illusion einer insgesamt fülligeren Frisur wird so kreiert. Das Pony Haarteil kommt hier am besten dann zum Einsatz wenn die eigene Haarmenge nicht ausreicht. Pixie Cut, Dutt, Zöpfe oder einfach zurück gekämmt Haare mit zusätzlichen Oberkopf Volumen können das Problem der dünnen Haare gut kaschieren.

Gesund glänzende Haare mit Locken reflektieren das Licht und geben die Illusion einer dichteren Frisur. Verwende Haarpflegeprodukte mit flüssigen Keratin oder Bambus Extrakte. Feine Diamant Partikeln machen das Haar unwiderstehlich schön und sorgen für atemberaubende Leuchtkraft.

Wir wünschen dir freudige Feiertage und viele schöne Momente mit deinen Liebsten,

Dein Media Vital Hair Extensions Team

Haarver­längerung: Herkunft und Methoden

erstellt am: 26.12.2016 | von: mediavitalelena

Diese Geschichte zu unseren schönen langen Haaren, den darum geht es bei Extensions, ist so alt wie die Geschichte der Menscheit selbst. Denn unsere Vorahnen hatten die gleichen Probleme, beispielsweise dass sich die Haare verkräußelten, dass die Haare Spliss bekamen, dass man zu wenig Volumen hatte oder sie, die Katastrophe schlechthin – ausfielen.

In der Antike wurden die Götter, und darunter gab es auch sehr viele Göttinen, mit gesunden, prächtigen, oftmals auch langen Haare dargestellt. Wenn man in die Mythologie und die alten griechischen Sagen tiefere Einischt nimmt, wird man auch Fabelwesen finden, die nur ein wenig mit dem Menschen gemeinsam hatten, zum Beispiel die Medusa. Und selbst solche Wesen wie Medusa hatten lange Haare (nebst Schlangen am Kopf). Bekannter als Medusa sind sicher zweifelsfrei die Nymphen, die durch die Odysee berühmt wurden, oder die Amazonen, tapfere Kriegerinnen die dennoch weiblich wirkten dank ihrer langen Haare. Die Römer und andere Kulturen haben die langen Haare ebenfalls als äußerst sinnlich und wertvoll betrachtet, so kam es auch, dass in römichen Wandmalerein, wie in Bädern und privaten Villen, Frauen mit langen Haaren dargestellt wurden.

Bevor die modernen Technologien der Haarverlängerung die Welt eroberten, damals in der Antike, war die erste Form der Verlängerung eigentlich keine Verlängerung. Unsere Vorfahren mussten die Haare zu Perücken verarbeiten, die sie dann tragen konnten. Oftmals wurden wertvolle Perücken aus dem Orient über die Seidenstrasse importiert, wenn man es sich leisten konnte. Wenn Du dich dafür interresiertst, wie diese Perücken waren, so findest Du vor allem in Europa zahlreiche Museen, in denen Du bestauen kannst, wie sich der weibliche Adel für Feste von seiner schönsten Seite präsentierte.

Die Ablöse der Perücken erfolgte in der Renaissance durch Hochsteckfrisuren. Die vornehme Gesellschaft verstärkte diese mit Schnüren, es wurde dabei Eigenhaar sehr gerne verwendet. Manchmal erfolgte die Verstärkung auch mittels Zöpfen oder Haarteilen. Ganz und gar nicht vergleichbar zum Rokoko, denn hier wurde statt rotem Eigenhaar rotes Büffelhaar benutzt.

Jenes das wir heutzutage als Extensions kennen, die Techniken die wir zur Fixierung kennen, diese kamen erst mit der industriellen Revolution auf. Beispielswiese die Bondingmethode. Hier werden die Haare mittels Spezialkleber mit dem Eigenhaar verbunden, ein Wärmegerät verfestigt die Verbindung. Für jene Frauen, die die Verlängerung rückgängig machen wollten, gab es einen Alkoholspray, der den Kleber wieder auflöste.

Nicht jede Frau wollte einen Klebstoff im Haar tragen. So kam die Microringe Technik auf, bei welcher kleine Metallringe, die mit einer farbigen schützenden Kunststoffschicht überzogen sind, benutzt werden. Bei dieser Methode werden die Haare meist mit einer Nadel durch die Ringe gezogen, dann wird mit einer Zange der Ring zusammengepresst. Die Verbdinung hält über viele Monate, denn sie ist sehr robust.

Eine anderes und wachsend beliebteres Beauty Verfahren zur Haarverlängerung ist jenes mit der Tape Methode. Großartig für dünne feine Haare – es werden die Extensions ohne Wärme mit der Sandwich Technik schnell ins Haar eingebracht. Super dünne Verbindungsstellen garantieren, dass es keine Einschränkung bei der Auswahl deiner Frisur und dem Haar Styling gibt.

Für alle jene von uns, die in unserer schnellen Welt auch schnell Resultate erzielen wollen, solche die auch schnell wieder rückgängig gemacht werden können, gibt es die Clip In Extensions. Hier werden die Haare einfach ein oder ausgeklipt.

Auf unserer Website kannst Du alles nachlesen, dort erklären wir Dir wie alles ganz genau funktioniert, und natürlich auch wie Du die besten Haare bekommst.

Dein Media Vital Hair Extensions Team